, Willi Steffen

Es darf gerechnet werden

1. Liga, Gruppe 3: SG HV Olten - TV Muri. Samstag, 04. Dezember, 16 Uhr, BBZ (Giroud-Halle), Olten

Für den TV Muri entscheidet sich in den verbleibenden drei Partien gegen welche Mannschaften aus der eigenen Gruppe sie in der Abstiegsrunde spielen werden. Aktuell gäbe es im neuen Jahr keine Derbys. Das kann sich aber noch ändern.
 
Der TV Muri tut gut daran in den verbleibenden drei Spielen alles zu unternehmen, um den um zwei Punkte vor ihm platzierten HC Kriens noch zu überholen. Der Modus will es so, dass für die Abstiegsrunde die sechs Teams zwei verschiedenen Gruppen zugeordnet werden. Dazu stossen je drei Teams von einer anderen Gruppe. Stand Rangliste vor dem Spiel gegen Muotathal bekämen es die Klosterdörfler in einer Sechsergruppe unter anderem mit Emmen (Rang 3) und Olten (5) zu tun. In die andere Gruppe würden Wohlen (8), Kriens (6) und Altdorf (4) eingeteilt. Man braucht kein Mathematiker zu sein, um festzustellen, dass diese drei Mannschaften schwächer einzustufen sind, als Emmen und Olten. Würde Muri Kriens noch überholen, gäbe es einen Tausch mit den Luzernern. Zudem ist es gut möglich, dass sich an der aktuellen Rangliste keine Verschiebungen mehr ergeben.
 
Derbys im Abstiegskampf?
Im erwähnten Falle dürften sich die Freiämter Handballfreunde auf zwei weitere Derbys freuen. Diese hätten es in sich. Wäre doch Abstiegskampf pur angesagt. Denn spätestens mit dem Beginn der Abstiegsrunde, im neuen Jahr, müssen Muri und Wohlen ihre Karten auf den Tisch legen. Das Argument, dass es wie in der Vorrunde um nichts gehe, zählt dann definitiv nicht mehr. Es wäre gut möglich, dass zumindest eine Freiämter Mannschaft in den zehn Partien bis zuletzt um den Ligaerhalt kämpfen müsste. Die Hoffnung wäre natürlich, dass es beiden Teams gelänge, die Klasse zu halten. Eine erste Möglichkeit um Kriens einzuholen, bekommen die Murianer morgen Samstag in Olten. Kein leichtes Unterfangen. Sinnen die Solothurner doch nach Wiedergutmachung vom Vorrundenspiel, wo sie den Murianern den ersten Saisonpunkt zugestehen mussten. Eine weitere Möglichkeit hatte Muri gestern in Muotathal. Die Partie gegen die zweitplatzierten Schwyzer ging mit 34:20 (17:7) jedoch deutlich zu Ungunsten der Klosterdörfler aus.